Oreo Kuchen

Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe von: Franzi backt & veröffentlicht das!
In der ersten Ausgabe habe ich einen Halloween-Schokoladen Kuchen gebacken.
Heute habe ich euch ein Oreo Kuchen Rezept mitgebracht und solltet ihr auch eines kennen, das aber anders als meines ist, könnt ihr das gerne unten in die Kommentare posten und solltet ihr das ganze tatsächlich ebenfalls backen, würde ich mich natürlich auch über einen Kommentar freuen. Vielleicht habt ihr ja auch Tipps für mich.

——Die Zutaten——

Für den Oreo Kuchen brauchen wir – wen wundert es – Oreo Kekse. Ich habe hier gerade fünf Rollen liegen, aber im Grunde reichen vier Rollen auch aus.
Desweiteren brauchen wir Milch (1 Tasse), Zucker, Butter, Vanille Extrakt (1 Tüte), Gelatine und Philadelphia (oder vergleichbare Sorte; 3x)

——Phase 1——

 

Phase 1 oder auch „die Vorbereitung“!
Es ist ganz einfach und trotzdem ist es der Teil am Oreo Kuchen, den ich am wenigsten mag. Wir müssen die Oreo Kekse trennen. Die Kekse  in die eine Schüßel und die Füllung in die andere. Rein theoretisch muss man das so sauber wie möglich hinbekommen, aber a) habe ich keine geeignete Ausrüstung und b) kein Talent dafür. Wenn ihr das also nicht richtig sauber voneinander getrennt bekommt, ist das vollkommen okay!
Wenn doch, habt ihr meinen Respekt!

——Phase 2——

Nun kommt eine Einteilung, die ihr euch selbst legen könnt, aber ich sage euch einfach wie ich das immer handhabe.

Nach dem ich zwei Packungen der Oreo Kekse fertig gemacht habe, stoppe ich, nehme mir die Kekse und zerkleinere sie. Am besten ist es hierfür eine Frischhaltebeutel zu nehmen, aber da ich irgendwie immer wenn ich einen Oreo Kuchen mache, keine da habe, werde ich provisorisch. Heute baute ich mir etwas aus Alufolien zusammen.
Zerkleinert dir Kekse so fein wie möglich und gießt dann die geschmolzene Butter dazu. Ich kann euch nicht sagen wie viel Butter ihr nehmen müsst, aber probiert es ruhig erst mal mit 100g und wenn es euch zu trocken ist, macht ihr noch mal welche dazu, aber nicht zu viel.

Das ganze was wir hier machen wird der Boden. Denn sobald ihr die Kekse mit der Butter vermengt habt, könnt ihr sie in eurem Tortenboden reinmachen. Um es gleichmäßig zu verteilen nutze ich einfach einen kleinen Löffel.

——Phase 3——

Als nächstes werfen wir den Frischkäse und die Füllungen der Oreo Kekse in den Topf und verrühren das ganze bis es eine cremige Masse wird. Hier für solltet ihr auch bereits die restlichen zwei Oreo Packungen getrennt haben.

Sobald alles eine schöne cremige Masse ist, kommt die eine Tüte des Vanilleextrakts mit rein, sowie Zucker. In meinem original Rezept steht die Angabe 1/3 Cup, aber ich mache das immer nach Gefühl. Es braucht nicht mal viel Zucker, da bereits genug Zucker in diesem Kuchen drinnen ist. Eine Handvoll Zucker würde also eigentlich schon reichen, aber guckt wie ihr es mögt.

Sobald sich alles vermischt hat, schnappt ihr euch eine Tasse Milch, erhitzt sie, sodass sie schön heiß ist und macht die Tüte Gelatine rein. Ich nutze ehrlich gesagt vielleicht die Hälfte der Tüte, da ich Gelatine nicht besonders mag.
Sobald sich die Gelatine in der Milch verflüssigt hat, gießt ihr das ganze in den Topf dazu und lasst es kurz köcheln.

In der Zeit, in der unser Topf vor sich hin blubbert, können wir die restlichen Kekse so fein wie möglich zerkleinern. Wenn alles fertig ist, gießt ihr die cremige Flüssigkeit in die Tortenform und verteilt die Krümel der Oreo Kekse oben drauf.

Nach 4 bis 5 Stunden im Kühlschrank kühlen, könnt ihr den Oreo Kuchen aus der Form befreien und ihn genießen. Solltet ihr so ungeduldig wie wir sein, dann bekommt ihr einen Kuchen dessen Füllung noch sehr weich ist und bei dem es ein kleines Theater ist diesen auf den Tellern zu verteilen.
Seid ihr aber mit Geduld gesegnet, lasst ihr den Kuchen am Besten einfach über Nacht im Kühlschrank kühlen, damit er fester wird.

Und nun guten Appetit!

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Halloween-Schokoladen-Kuchen

ICH LIEBE HALLOWEEN!

Dabei verkleide ich mich schon seit Jahren nicht mehr, mache keine Halloween Party, nehme nicht mal an einer Teil und eigentlich ist alles sehr unspektakulär bei mir. Auch wenn ich jedes Halloween versuche Abends Horror Filme zu gucken.
Nichts an meinem Verhalten lässt also darauf schließen, dass ich den Tag liebe und doch tue ich es.
Dabei liegt meine Liebe zu Halloween eher an den Geschichten rund um diesen Tag. In der Serie American Horror Story zum Beispiel wird eins meiner liebsten Geschichten / Sagen aufgegriffen. Halloween ist DER Tag für die Toten an denen sie unter den lebenden wandeln können. In dem Fall der Serie weitet sich dies aus, dass die gefangenen Geister an diesem Tag aus ihrem Gefängnis können und das Grundstück, das dieses Gefängnis ist, verlassen, um in die Welt hinaus zu gehen. An sich mag ich den Aspekt, den es angeblich bereits seit Anbeginn gab. Klar ist es mittlerweile sehr umstritten, ob die Kelten damals wirklich einen Totengott hatten, den sie an diesem Tag huldigten und ob sie wirklich glaubten, dass an Halloween der Schleier zwischen Leben und Tot sehr dünn ist, aber selbst wenn das nun doch nicht stimmt, die Idee an sich bleibt in den Köpfen und ich persönlich mag den Gedanken irgendwie. Es ist unheimlich, gruslig und irgendwie gehört für mich dieses Feeling zu Halloween oder überhaupt zu Oktober und dem Herbst dazu. Es hat was geheimnisvolles.

Da in zwei Tagen Halloween ist, wollte ich unbedingt einen passenden Beitrag machen, aber was?
Und dann kam mir die Idee aus heiterem Himmel. Ich möchte passend zum Thema etwas backen. Ganz frei schnauze ohne mir ein Rezept oder eine Anleitung raus zu suchen. 

Schritt 1: nackter Schokoladenkuchen

Für Schritt 1 gibt es tatsächlich doch ein Rezept (ups), welches ich irgendwann mal auf Chefkoch gefunden habe und seit dem bereits zwei oder drei Mal gemacht habe. Jedoch backe ich fast genau so wie ich koche und das bedeutet, dass ich mich nie zu hundert Prozent an das Rezept halte. Beim backen sieht es so aus, dass ich die Mengen, die rein kommt, bei mir spontan geändert wird. Ich schreibe euch mal das Grundrezept auf und in Klammern dahinter wie viel ich in etwa reingemacht hab.

Zutaten:
210g Butter (250g)
210g Schokolade (300g)
7 Eier
270g Zucker (300g)
120g Mehl (150g)
40g Kakaopulver (war nicht im Messbecher)

Zunächst werden Butter und Schokolade geschmolzen. Laut Rezept soll man das über Wasserdamp tun, aber ich hab einfach in einem großen Topf Wasser gefüllt und einen zweiten etwas kleineren reingestellt, wo dann die Schokolade geschmolzen wurde. Während dessen schmolz ich die Butter in der Mikrowelle und kippte diese dann zu der Schokolade.
Ist beides geschmolzen, werden Butter, Schokolade, Zucker und Eier in eine Schüssel gegeben und ordentlich verrührt. Anschließend kommen erst Mehl und Kakaopulver dazu. Ich habe bisher das Kakaopulver nicht abgemessen, sondern einfach direkt von der Verpackung in die Schüssel getan und kann daher nicht sagen wie viel ich so im Schnitt nutze.

Sobald alles zu einem glatten Teig verrührt ist, kommt es nur noch in eine Kuchen Form und ab für 25-30 Minuten bei 200°C in den Ofen.

Ich für meinen Teil habe den Kuchen dann noch kurz draußen abkühlen lassen, bevor ich ihn dann über Nacht im Kühlschrank gelagert hab.

Schritt 2: Ziehen wir dem Schokoladenkuchen mal was an

Am nächsten Tag ging es dann daran die weiße Schokolade (400g) zu schmelzen. Das tat ich auf die selbe Art, wie schon die Vollmilch Schokolade den Tag davor und damit könnt ihr auch mal sehen wie das ganze genau bei mir aussieht.
Nach dem diese endgültig geschmolzen war und der Kochlöffel ausgiebig abgeleckt wurde (sooo lecker), goß ich das ganze dann über den nackten Schokoladenkuchen.

JA ich weiß durchaus, dass das nicht perfekt aussieht und schon gar nicht so als sei das gleichmäßig, aber … das ist heute mein aller erster Versuch sowas zu machen und auch den nächsten und letzten Schritt habe ich noch nie gemacht (als Vorwarung). Aber egal.. weiße Schokolade rüber, mit einem Pinsel versucht das ganze halbwegs gleichmäßig zu machen – vor allem an den Seiten – und fertig war dieser Schritt. Nun muss das ganze nur noch abkühlen / fest werden, bevor es an den letzten Schritt gehen kann.

Schritt 3: ES LEBT

Nach ner Stunde abkühlen, kam der für mich schwerste Part, da ich noch nie einen Kuchen verziert hatte und vor allem .. wenn man keine passenden Materialien dafür hat, macht es das ganze noch mal lustiger .. eh schwieriger. Ich nahm einfach nen Löffel, aber ZU ERST schmolz ich eine Tafel 200g Zartbitter Schokolade. Solltet ihr das auch in kleineren Mengen bekommen, nehmt die kleinerer Version, da ich jetzt noch Zartbitter Schokolade übrig habe und die nicht mal esse.

Mit einem Löffel und nem Picker bewaffnet malte ich also ein Gesicht auf den Kuchen und ich weiß nicht ob ich es gestehen will, aber das sollte Jack Skellington aus Nightmare before Christmas werden *hust*

 

Und.. schmeckt es?

Du stehst auf Schokolade? Hast kein Problem damit an einem Zuckerschock zu sterben? Dann ist das genau der richtige Kuchen für dich.

Im Ernst der Kuchen ist wirklich sau lecker und ich LIEBE die cremige Konsistent des Schokoladenkuchens, die er in der Mitte noch hat. Lässt man ihn länger drinnen, wird er fest. ABER wir beide – der Freund und ich – konnten genau ein Stück nur essen und befanden es beide als zu viel Zucker. Es ist ja auch sau viel Zucker drinnen. Es ist also eine richtige Zucker- und Kalorienbombe.