Veröffentlicht in Backen/Kochen

Gemüse-BUTTER Wok

Seit Tagen überlege ich was ich diesen Sonntag bloggen könnte, aber ich hatte einfach keine Idee bis ich beim Essen machen plötzlich darauf kam, dass meine Kategorie in der Navigation nicht nur „backen“ heißt, sondern auch „kochen“ .. also wieso zeige ich euch nicht auch mal mein Chaos kochen?

Ich behaupte nicht, dass ich besonders gut koche, aber genau so wie beim backen macht es mir irgendwie Spaß herumzuprobieren. Am liebsten tue ich das mit Aufläufen oder aber mit unserem Wok. Ganz im Ernst ich liebe das Teil, obwohl ich so wenig damit koche, aber es ist perfekt geeignet um einfach mal Dinge zusammen zu werfen und zu gucken was rauskommt. Heute gibt es da zwar nur was ganz einfaches, aber hey einfach ist nicht verkehrt.
(Das Butter ist im übrigen absichtlich groß geschrieben, weil da jede menge drinnen ist.. ganz zum Leidwesen des Freundes)

——Schritt 1: klein hacken——

Habe ich leider nicht fotografiert, aber zumindest ein Teil des Endproduktes.

Ich habe 6-7 Tomaten, Mini-Karotten, 1 Zucchini, 2 Paprika und 1 Chili (relativ) klein geschnitten und zusammen in eine Schüssel getan. Davor schnitt ich noch eine Schale Champignons in Scheiben, die aber separat in einer Schale waren, denn…

——Schritt 2: anbraten——

als aller erstes kamen die Pilze in den Wok zum anbraten. Angebraten habe ich das bereits mit ein wenig Butter und die Pilze bekam dann noch mal oben drauf Butter, damit diese schön in dem Sud der Butter vor sich hin brutzeln können.

Nicht vergessen: zwischendurch probieren!
Früher mochte ich Pilze nie wirklich und aß sie allerhöchstens notgedrungen mit. Mittlerweile liebe ich sie. Vor allem wenn sie in Butter angebraten werden ❤

Nach ca. 10 Minuten kamen dann das restliche Gemüse in den Topf (wieder mit einem Klecks Butter)

Zusätzlich fand ich bei uns noch eine Tüte mit gemischten Studentenfutter und warf dieses kurzerhand einfach mit rein. Somit war die Tüte endlich weg. Enthalten waren noch Cashew-, Haselnüsse und Mandeln.

An Gewürzen machte ich nur Salz, Pfeffer und meine geliebten Kräuter der Provence rein.

——Schritt 2.5: Nudeln kochen——

Eigentlich wollte ich Bandnudeln oder Spagetti kaufen, da wir diese Sorten überwiegend für unsere Wok Gerichte verwenden, aber dann sah ich die Spätzle und bekam spontan Lust diese zu verwenden.

Rein getan habe ich im übrigen die ganze Packung. Also 500g.

——Schritt SUPERWICHTIG——

Zumindest für mich x’D
Ein guter Tee darf niemals fehlen. Dieses Mal gab es Entspannungstee ❤

——Schritt 3: zusammenwerfen——

Die Nudeln sind fertig? Das Gemüse hat genug gebraten? (in meinem Fall 10-15 Minuten)
Dann ab mit den Nudeln in das Gemüse, noch mal Butter untermischen und zusammen das ganze weitere 5-10 Minuten köcheln lassen. Ich koste zwischendurch immer mal bis ich zufrieden bin und sage, dass es nun gegessen werden kann.

Ich glaube insgesamt habe ich glatt eine halbe Butter in diesen Wok getan, aber weniger ist natürlich auch okay. Ich übertreibe mit sowas immer „ganz gerne“.

Das Gericht ist aber meiner Meinung ganz gut geeignet und ist leicht zu machen. Für uns (wir sind zu zweit) reicht dieser Wok auch gute 2 bis 3 Tage.

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Veröffentlicht in Reisen

Amsterdam

Ich bin kein Fan von dem ganzen Weihnachtstrubel und dem Stress und wollte dem ganzen schon immer ein Mal entkommen in dem ich einfach wegfahre. Dieses Jahr hat das tatsächlich geklappt und zusammen mit dem Freund ging es also ab in die Niederlande. Wir waren dort vom 22. bis zum 26.12.2018 ❤
Damit einem auch ja bewusst ist, dass man gerade Deutschland verlässt, wird es in der Bahn sogar noch mal extra angesagt und ja wir fuhren mit der Bahn. Von Köln nach Amsterdam dauert es ca. 3 Stunden und ist damit quasi nur einen Katzensprung entfernt.

Wir waren bereits im Frühling’18 in Amsterdam und hatten drei Lokale bei denen wir uns bereits sehr freuten wieder essen gehen zu können.

Zunächst ein Mal mussten wir aber ins Hotel fahren und ich kann euch sagen, dass ich dieses Hotel liebe, da es von der Einrichtung her genau meinen Geschmack wiederspiegelt.

 

Das Moxy Hotel

Eigentlich wollte ich dieses Mal mehr Fotos der Einrichtung machen, aber irgendwie habe ich es schon wieder vergessen, aber …

Das war die Aussicht aus unserem Fenster. Allgemein werdet ihr merken, dass obwohl wir Mitte Dezember dort waren, wir nicht nur keinen Schnee hatten, sondern abgesehen von einem Tag auch immer sonniges bis leicht bewölktes Wetter bekamen. Selbst von den Temperaturen her ging es. Es lag irgendwo zwischen 6 und 10 Grad.

Am Meisten gefreut haben wir uns Essensmäßig auf

Kyotos Sushi Grill

„Leider“ war das Essen so gut, dass es schneller weg war als wir es fotografieren konnten. Du kannst ganz normal von der Karte bestellen oder machst es wie wir und orderst das All-You-Can-Eat Menü, denn es lohnt sich definitiv.

 

Bei unserem ersten Besuch haben wir so viel gegessen, dass wir nur noch zurück ins Hotel rollen konnten ohne noch irgendwas zu tun. Dieses Mal haben wir „kontrollierter“ gegessen und waren danach trotzdem gut voll. Es gibt eine große Auswahl und bislang war alles davon auch gut & lecker zubereitet.
Hier schmeckt mir sogar das Edamame so gut, dass ich mehrere Schüssel davon essen könnten! ❤

Das Restaurant befindet sich direkt im Amsterdam Centraal. Es hat eine schöne Einrichtung und nette Kellner, wenn du auch eine gewisse Höflichkeit besitzt. Man sollte nur einplanen, dass es zu den gängigen Essenszeiten etwas voll werden könnte, aber im Grunde kamen wir beide Male sehr schnell an einen Tisch. Jetzt im Dezember ohne Wartezeit und im Frühling mit nur einigen Minuten.

Ebenfalls empfehlen kann ich einen Burgerladen, den man auch im Amsterdam Centraal finden kann. Wir waren dort schon fürs Abendessen, sowie zum frühstücken. Die Fotos zeigen unser letztes Frühstück, aber auch die Burger dort sind gut. Gerade die Burger der Woche oder des Monats scheinen immer sehr interessant zu sein. Schaut euch also auf jeden Fall an welche es bei eurem Besuch gibt.

Burgerij

Eins muss ich vorweg sagen: Ich weiß nicht wie Amsterdam das macht, aber egal in welchem Lokal wir zum Essen waren und wo ich meinen Kakao bestellte… Die Sahne oben drauf schmeckte stets unfassbar gut und niemals so wie ich es aus Deutschen Restaurants kenne,

Auf den Fotos oben seht ihr das Frühstücksmenü. Für uns gab es Sandwiches, Gemüse (aß der Freund) und Pommes. Die Sweet Potato Fries sind zum vollfressen gut.

Solltet ihr Lust haben auf ein gutes Steak, dann sollte der Amigo Grill eure Anlaufstelle sein, aber im Grunde gibt es massenweise Steak Lokale.

 

Und solltet ihr Lust auf etwas süßes bekommen, haben wir die verschiedensten Läden für Pancakes & Waffeln probiert und wir können euch Crepes & Waffles, sowie Mama Pancake empfehlen. Es gibt auch noch den Laden Happy Pig Pancake, der scheinbar auch ein (geheim) Tipp ist und auch wenn die Pancakes in der Tat lecker waren, würde ich es nicht groß weiter empfehlen.

 

Ebenfalls empfehlen – und das hat mal nichts mit Essen zu tun – kann ich euch das Amsterdam Dungeon. Es ist richtig gut gemacht und sogar ich – als nicht Englisch Profi – habe es ziemlich gut verstanden. Für alle Fragen hatte ich ja zum Glück meinen Freund.

 

Jedes Jahr gibt es von Ende November bis Januar ein Festival of Light in Amsterdam mit den verschiedensten Künstlern. Zu der Zeit gibt es auch viele Bootstouren, die die Routen abklappern, aber man kann sie auch zu Fuß besichtigen. Wir haben das versucht, aber haben davon weniger gesehen als ich erwartet hatte. Trotzdem war es ein schöner Anlass um einen Spaziergang im dunkeln zu machen.

Aber auch allgemein lohnt sich ein Spaziergang in der Stadt.

Das war unser Weihnachten in Amsterdam und mein kleiner Bericht zu der Stadt. Ich will auf jeden Fall noch mal dahin, da ich noch das Ripleys offen habe. Habt ihr noch Orte in Amsterdam zu empfehlen? Wie fandet ihr die Stadt?
Und ja nur für den Fall das man sich das fragt … mich interessiert die Stadt und null das woran alle bei Amsterdam denken, da ich selber nämlich nicht rauche. Daher gibt es dahingehend nichts von mir zu erfahren und ich finde es ein wenig schade, dass die Meisten mit denen ich geredet habe immer als erstes ans rauchen denken, wenn es um die Stadt Amsterdam geht.

 

Veröffentlicht in Backen/Kochen

Oreo Kuchen

Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe von: Franzi backt & veröffentlicht das!
In der ersten Ausgabe habe ich einen Halloween-Schokoladen Kuchen gebacken.
Heute habe ich euch ein Oreo Kuchen Rezept mitgebracht und solltet ihr auch eines kennen, das aber anders als meines ist, könnt ihr das gerne unten in die Kommentare posten und solltet ihr das ganze tatsächlich ebenfalls backen, würde ich mich natürlich auch über einen Kommentar freuen. Vielleicht habt ihr ja auch Tipps für mich.

——Die Zutaten——

Für den Oreo Kuchen brauchen wir – wen wundert es – Oreo Kekse. Ich habe hier gerade fünf Rollen liegen, aber im Grunde reichen vier Rollen auch aus.
Desweiteren brauchen wir Milch (1 Tasse), Zucker, Butter, Vanille Extrakt (1 Tüte), Gelatine und Philadelphia (oder vergleichbare Sorte; 3x)

——Phase 1——

 

Phase 1 oder auch „die Vorbereitung“!
Es ist ganz einfach und trotzdem ist es der Teil am Oreo Kuchen, den ich am wenigsten mag. Wir müssen die Oreo Kekse trennen. Die Kekse  in die eine Schüßel und die Füllung in die andere. Rein theoretisch muss man das so sauber wie möglich hinbekommen, aber a) habe ich keine geeignete Ausrüstung und b) kein Talent dafür. Wenn ihr das also nicht richtig sauber voneinander getrennt bekommt, ist das vollkommen okay!
Wenn doch, habt ihr meinen Respekt!

——Phase 2——

Nun kommt eine Einteilung, die ihr euch selbst legen könnt, aber ich sage euch einfach wie ich das immer handhabe.

Nach dem ich zwei Packungen der Oreo Kekse fertig gemacht habe, stoppe ich, nehme mir die Kekse und zerkleinere sie. Am besten ist es hierfür eine Frischhaltebeutel zu nehmen, aber da ich irgendwie immer wenn ich einen Oreo Kuchen mache, keine da habe, werde ich provisorisch. Heute baute ich mir etwas aus Alufolien zusammen.
Zerkleinert dir Kekse so fein wie möglich und gießt dann die geschmolzene Butter dazu. Ich kann euch nicht sagen wie viel Butter ihr nehmen müsst, aber probiert es ruhig erst mal mit 100g und wenn es euch zu trocken ist, macht ihr noch mal welche dazu, aber nicht zu viel.

Das ganze was wir hier machen wird der Boden. Denn sobald ihr die Kekse mit der Butter vermengt habt, könnt ihr sie in eurem Tortenboden reinmachen. Um es gleichmäßig zu verteilen nutze ich einfach einen kleinen Löffel.

——Phase 3——

Als nächstes werfen wir den Frischkäse und die Füllungen der Oreo Kekse in den Topf und verrühren das ganze bis es eine cremige Masse wird. Hier für solltet ihr auch bereits die restlichen zwei Oreo Packungen getrennt haben.

Sobald alles eine schöne cremige Masse ist, kommt die eine Tüte des Vanilleextrakts mit rein, sowie Zucker. In meinem original Rezept steht die Angabe 1/3 Cup, aber ich mache das immer nach Gefühl. Es braucht nicht mal viel Zucker, da bereits genug Zucker in diesem Kuchen drinnen ist. Eine Handvoll Zucker würde also eigentlich schon reichen, aber guckt wie ihr es mögt.

Sobald sich alles vermischt hat, schnappt ihr euch eine Tasse Milch, erhitzt sie, sodass sie schön heiß ist und macht die Tüte Gelatine rein. Ich nutze ehrlich gesagt vielleicht die Hälfte der Tüte, da ich Gelatine nicht besonders mag.
Sobald sich die Gelatine in der Milch verflüssigt hat, gießt ihr das ganze in den Topf dazu und lasst es kurz köcheln.

In der Zeit, in der unser Topf vor sich hin blubbert, können wir die restlichen Kekse so fein wie möglich zerkleinern. Wenn alles fertig ist, gießt ihr die cremige Flüssigkeit in die Tortenform und verteilt die Krümel der Oreo Kekse oben drauf.

Nach 4 bis 5 Stunden im Kühlschrank kühlen, könnt ihr den Oreo Kuchen aus der Form befreien und ihn genießen. Solltet ihr so ungeduldig wie wir sein, dann bekommt ihr einen Kuchen dessen Füllung noch sehr weich ist und bei dem es ein kleines Theater ist diesen auf den Tellern zu verteilen.
Seid ihr aber mit Geduld gesegnet, lasst ihr den Kuchen am Besten einfach über Nacht im Kühlschrank kühlen, damit er fester wird.

Und nun guten Appetit!

Veröffentlicht in Gedanken

Die Krankheit namens „Aufschieben“

oder ist es eher ein Symptom als die Krankheit an sich?

Das Thema „aufschieben“ ist ein altbekannter Freund bei mir und vermutlich bei so gut wie jedem anderen auch. Aktuell habe ich auch das Gefühl es springt mich überall im Internet förmlich an oder liegt das nur daran, dass es bei mir selber gerade so ein großes Thema ist?

Kennt ihr das, wenn ihr überlegt euch etwas anzuschaffen und dann seht ihr plötzlich überall um euch herum genau diese Sache? Oder um es handfester zu machen: Seit dem meine Eltern eine kleine Bulldogge besitzen, sehe ich gefühlt überall Bulldoggen und früher dachte ich immer, dass kaum jemand diese Hunderasse hat. Sind Bulldoggen jetzt plötzlich beliebter geworden oder achte ich einfach – unbewusst – viel mehr darauf?

Aktuell möchte ich am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und einfach drauf los schreien und heulen. Ja wir sind heute mal ganz ehrlich: Ich habe es mit dem aufschieben zu weit getrieben und jetzt fühle ich mich wie lebendig begraben und komme nicht mehr aus meinem selbstgeschaufelten Grab wieder raus.

Nächste Woche halte ich zwei Vorträge in meiner Uni und fühle mich maßlos nicht vorbereitet. Ich müsste auch eigentlich noch zwei Essays schreiben, die ich ende Februar und im März abgeben muss und habe noch nicht mal genaueres zu den Themen mir überlegt und für die Klausur im Februar habe ich nicht mal nachgeguckt worüber ich die eigentlich schreibe.
Ich habe mich nicht so sehr dahintergeklemmt einen neuen Job zu suchen wie ich es hätte tun sollen und habe nun keine Ahnung woher das Geld kommen soll, wenn, wie ich es erwarte, keine Unterstützung vom Amt kommt und eigentlich wollte ich jetzt aufstehen und die Wäsche zusammenlegen, was ich heute schon den ganzen Tag vor hatte, aber stattdessen habe ich meine aktuelle Netflix Serie weiter geguckt und verzweifelt im Internet nach einem neuem Job gesucht. Spoiler ich bin kaum fündig geworden. Habe ich zu hohe Ansprüche? Ich hätte gerne etwas, dass nicht weiter als 40 min entfernt ist und das nicht voraussetzt, dass ich dort nur am Wochenende und zwar jedes arbeiten gehe. Wann soll ich den ganzen Uni Kram schaffen, wenn ich jedes Wochenende lange arbeiten bin? Gut ich schiebe es eh auf. Eigentlich ist das nichts neues. Ich bezeichne mich selber als „auf den letzten Drücker„-Mensch und das ist bisher auch ganz gut gelaufen, da ich unter Stress meist viel besseres hervorbringe als mit viel Vorlauf. Ich kann das einfach nicht. Ich beneide die Menschen, die sich Wochen / Monate vorher an eine Arbeit setzen, um es dann perfekt abzugeben. Ich schreibe es die Nacht vorher, da ich da die Meiste Kreativität und Motivation habe.
Aktuell klappt diese Strategie aber nicht sonderlich gut, da ich mich selber unter Druck setze alles zu machen. Am besten gleichzeitig. Sofort!

Das Thema „ich will alles und zwar gleich!“ ist gerade eines meiner größten Probleme. Ich will Uni Kram erledigen, will mich mit einem Buch und ’nem Tee hinsetzen und lesen, ich will Borderlands 2 weiterzocken oder eines meiner noch nicht durchgespielten Spiele wie zum Beispiel Mass Effect, dass ich aktuell probiere .. aber wie wäre es damit meine ganzen angefangen Serien endlich weiter zu gucken? Eigentlich will ich auch neue Backrezepte versuchen und für den Blog schreiben!

Ich bin ein Chaos Mensch und ich liebe das, aber .. ich denke ich brauche eine gewisse Ordnung was meinen zeitlichen Plan angeht. Andererseits kotzt mich der Gedanke an, dass ich plane wann ich was machen will / soll.
Ich bin zu spontan dazu. Sagte das Mädel, das es liebt ALLES in ihrem Kalender zu notieren (mit genauen Zeiten).

Und aporopo spontan: Dieser Beitrag wurde ihnen präsentiert von dem spontanen Gedanken „ich möchte jetzt bloggen und meine Gedanken rauslassen“, aber jetzt sollte ich wirklich wirklich mal die Wäsche zusammen legen, da ich mittlerweile nicht mal mehr dem Freund einfach Socken klauen kann, da auch er kaum noch welche hat. Immerhin hat er es auch geschafft sich mal wieder hinzusetzen und an der Gitarre zu üben, was er immer aufschiebt. Da kann ich es wohl schaffen die Wäsche zu machen oder? Mit nem guten Hörbuch ist dies auch nicht mal langweilig. Ein Hoch auf Hörbücher!

Veröffentlicht in Filme/Serien, Pseudoyami, Rückblick, Weihnachten

Monatsrückblick Dezember’18

Ich habe während des Amsterdam Urlaubs im Dezember so viel und so gut gegessen, dass ich immer noch daran denken muss und daher gibt es mal ein Essensfoto als das Bild des Monats, denn ganz ehrlich: Bei wem ist der Monat Dezember nicht auch ein Fressmonat? Dezember = Weihnachten = Süßigkeiten & allgemein viel zu viel Essen, wobei kann es jemals zu viel Essen geben?

——Studium——

Die knappen drei Wochen Uni, die ich im Dezember hatten waren eigentlich recht ruhig, aber die Prüfungsleistungen waren das Thema. Ich habe zwei Vorträge, für die ich mich mit meinen Gruppen treffen musste, über die Essays, die geschrieben werden müssen, musste geredet werde und auf den Klausur Termin wurde hingefiebert. Genau so wie wir im Dezember ENDLICH unsere Noten für die Hausarbeit in den Bildungszugängen bekommen haben. (Ist ja nicht so, dass wir diese Ende Juli abgegeben haben). Ich bekam sie aus einem technischen Fehler(?) später als alle anderen, aber egal. Ich habe bestanden und zwar mit einer 2,0. Alles andere ist Kleinkram.

——Arbeit——

Dadurch, dass ich seit April’18 keinen Monatsrückblick oder irgendwas hier gepostet hab, wusstet ihr das nicht, aber der Monat Dezember war mein aller letzer Monat beim JumpHouse, da ich leider keine Verlängerung meines Vertrages bekam. Abgesehen davon waren die letzten Arbeitstage völlig okay und ich konnte mich noch von einigen Kollegen verabschieden. Ich werde die Arbeit und die Leute dort sehr vermissen ❤ und bin dankbar für die Erfahrungen, die ich in dem einem Jahr machen konnte.

——Privat——

Im Dezember hatten der Freund und ich unser drei Jähriges und zwar genau an dem Tag an dem mir der Kieferorthopäde alle vier Weisheitszähne „geklaut“ hat. Im Grunde bin ich hin wegen Schmerzen an EINEM, aber da auch zwei weitere raus mussten, entschieden wir uns dafür, dass wir gleich alle entfernen, da ich eh nie wieder freiwillig dafür hingehen würde und jetzt drei Wochen danach … ja ich wäre tatsächlich nicht mehr dahin. Die ersten Tage waren der Horror. Meine Wangen waren angeschwollen, meine Lippen an den Seiten gerissen, weswegen ich den Mund kaum aufmachen konnte und ich konnte nicht kauen. Ein paar Tage später ging das kauen, aber ich hatte zu große Angst davor also ließ ich es überwiegend einfach sein. Ich habe die ersten Tage so wenig gegessen und getrunken, dass mein Körper völlig am durchdrehen war, aber ich hab es überlebt und bereits ein bis zwei Woche danach konnte ich wieder normal essen. Ich musste nur noch darauf achten nichts krümeliges zu essen. Vor allem konnte ich aber wieder gefahrlos warme Sachen zu mir nehmen, was als Teeliebhaberin ein Segen war.
Ich habe das ganze in einer Vollnarkose machen lassen und ich denke das war die richtige Entscheidung. Nur meine Psyche sah das ein wenig anders. Als ich geistig wieder zu mir kam, war ich am flennen und ich sage das extra, da es nicht nur weinen war. Mein Freund musste mich beruhigen und sofern ich das richtig verstand, war ich am flennen seit dem ich „wach“ war. Nur kann ich mich daran nicht erinnern. Keine Ahnung ob es daran lag, dass ich kurz vorm einschlafen mega ängstlich war und bereits da das Bedürfnis hatte einzuschlafen, die Schmerzen oder irgendwas anderes war. Meine OP war wohl auch nicht besonders leicht, da ein Zahn nicht raus wollte und bei den oberen Zähne „der Kiefer aufgegangen ist“ was ich nicht genauer beschreiben kann, aber dazu führte das ich 14 Tage lang nicht mit der Nase schnäuzen durfte, da sonst eventuell alle Nähte wieder aufgegangen wären. Lustig…

Vom „schlechten“ zum guten: Ich hatte im Dezember auch zwei Besuche hier in Köln. Am ersten Wochenende kamen Chrissi und Julia zu Besuch und am darauffolgenden Wochenende kam mich eine Freundin aus Berlin besuchen.

——Reisen——

Ich kann tatsächlich diese Kategorie hier rein bringen, denn ich war, wie bereits erwähnt, in Amsterdam. Dieses Jahr sind wir dem kompletten Weihnachtsstress mal auf einem anderem Level entkommen und zwar indem wir einfach das Land verlassen. Vom 22. bis zum 26.Dezember befanden wir uns in den Niederlande und haben … überwiegend eigentlich nur gegessen, waren spazieren und im Hotel. Das Wetter war weitaus besser als bei unserem Besuch im März/April, aber ist okay O__o

Ich finde die Stadt richtig schön und ich würde mir so dermaßen wünschen, dass die Menschen nicht als erstes an die ganzen Gras Shops denken, sondern an die schönen Gebäuden oder an den Grachten. Wenn wir das nächste Mal nach Amsterdam fahren möchte ich auch mal ins Ripleys und der Freund will in die Ice Bar. Ich will eine Boots Tour machen und ein Stück aus Amsterdam raus fahren. Also wie ihr seht was das nicht der letzte Amsterdam Ausflug.

——Filme/Serien——

Normalerweise habe ich bei den geguckten Filmen und Serien des Monats auch immer eine Beschreibung des geguckten dazu getan. Ich probiere jetzt aus wie das ist, wenn ich das weg lasse. Entweder ihr fragt mich worum es in dem Film geht ODER ihr googelt. Sorry!

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – 3.Mal
Als ich Besuch von Chrissi und Julia hatte und hörte, dass Chrissi den Film noch nicht kennt, MUSSTEN wir ihn uns einfach zusammen angucken und somit habe ich den Film bereits drei Mal gesehen und eigentlich könnte ich ihn noch ein paar mal gucken.

Simpsons: Der Film
Zum keine Ahnung wie vielten Mal, aber zu unserem zweiten Besuch im Dezember musste auch dieses Mal ein Film geguckt werden und da wir alle drei Die Simpsons liebten fiel die Wahl auf diesen Film.

Criminal Minds – Staffel 3,4,5,6
Was ist ein Leben? Irgendwie passierte es einfach und die Sucht trieb uns dazu jede Menge Criminal Minds zu gucken. Gerade in der Zeit nach meiner OP und während der Freund krank war, sahen wir sehr viel…. wirklich sehr viel. Ich mag diese Serie sehr gerne, mit seinen Charakteren und den Fällen und habe langsam Angst vor dem was aus der Serie geworden ist, aber noch ist alles gut. Eine gute Krimi Serie!

Doctor Who – Staffel 10
Nachdem Netflix endlich Staffel 10 bekam, musste ich einfach weitergucken. Immerhin hatte ich mich doch noch an Capaldi gewöhnt, trauerte noch um Clara und war neugierig darauf wer ihre Nachfolgerin wurde und … ja ich mag Bill. Sie wirkt teilweise etwas gewollt (schwarze lesbische Frau) und vom denken her etwas „einfach“,aber das könnte daran liegen, dass es mal keine super schlaue Begleitung ist, die die Doctor übertrumpfen könnte oder einfach nur mithält, was nicht heißt das sie doof ist. Jedoch das Ende der Staffel… Ich bin so dermaßen neugierig auf die neue Doctorin!

Nightmare before Christmas
Es gibt kein Weihnachten ohne mindesten einen meiner Weihnachtsfilme und auch wenn wir es nicht geschafft haben den Grinch zu gucken, haben wir wenigsten meinen Lieblingsfilm geguckt.

Alice im Wunderland
Wenn man müde und draußen zu kalt ist, nimmt man was man bekommen kann und in unserem Fall was es das Fernsehprogramm im Hotel und einem Film, den ich schon kenne und liebe.

Room on the Broom 
Ein sehr süß gemachter Kurzanimationsfilm für Kinder, genau so wie…

Zog
Die Geschichte von Zog habe ich bereits in meiner letzten Kita den Kindern vorgelesen und kannte daher die Story, aber sie in animiert und auf englisch sehen zu können, bewog mich dann doch dazu nicht wegzuschalten und es zu gucken.

(Ich hab im übrigen auch die Monate ohne Blog „Tagebuch“ geführt was für Filme und Serien wir/ich in den Monaten gesehen habe. Interessiert euch das?)

——Pläne für Januar’19——

Meine Vorträge überleben wäre vermutlich Punkt 1. Diese habe ich in der dritten Januar Woche. Außerdem habe ich kommende Woche einen Termin beim Arbeitsamt in der Hoffnung, dass sie eine arbeitslose Studentin in irgendeiner weise geldlich unterstützen bis ich einen neuen Job gefunden habe. Das sie aber angeblich meine Krankenkasse zahlen ist schon mal ein guter Anfang.

Ansonsten habe ich nichts vor außer nach Jobs zu suchen, Uni Dinge zu tun, an meinem Blog zu arbeiten und hoffen, dass ich dieses Mal nicht ganz so lange arbeitslos bin wie beim letzten Mal.