Backen/Kochen

Halloween-Schokoladen-Kuchen

ICH LIEBE HALLOWEEN!

Dabei verkleide ich mich schon seit Jahren nicht mehr, mache keine Halloween Party, nehme nicht mal an einer Teil und eigentlich ist alles sehr unspektakulär bei mir. Auch wenn ich jedes Halloween versuche Abends Horror Filme zu gucken.
Nichts an meinem Verhalten lässt also darauf schließen, dass ich den Tag liebe und doch tue ich es.
Dabei liegt meine Liebe zu Halloween eher an den Geschichten rund um diesen Tag. In der Serie American Horror Story zum Beispiel wird eins meiner liebsten Geschichten / Sagen aufgegriffen. Halloween ist DER Tag für die Toten an denen sie unter den lebenden wandeln können. In dem Fall der Serie weitet sich dies aus, dass die gefangenen Geister an diesem Tag aus ihrem Gefängnis können und das Grundstück, das dieses Gefängnis ist, verlassen, um in die Welt hinaus zu gehen. An sich mag ich den Aspekt, den es angeblich bereits seit Anbeginn gab. Klar ist es mittlerweile sehr umstritten, ob die Kelten damals wirklich einen Totengott hatten, den sie an diesem Tag huldigten und ob sie wirklich glaubten, dass an Halloween der Schleier zwischen Leben und Tot sehr dünn ist, aber selbst wenn das nun doch nicht stimmt, die Idee an sich bleibt in den Köpfen und ich persönlich mag den Gedanken irgendwie. Es ist unheimlich, gruslig und irgendwie gehört für mich dieses Feeling zu Halloween oder überhaupt zu Oktober und dem Herbst dazu. Es hat was geheimnisvolles.

Da in zwei Tagen Halloween ist, wollte ich unbedingt einen passenden Beitrag machen, aber was?
Und dann kam mir die Idee aus heiterem Himmel. Ich möchte passend zum Thema etwas backen. Ganz frei schnauze ohne mir ein Rezept oder eine Anleitung raus zu suchen. 

Schritt 1: nackter Schokoladenkuchen

Für Schritt 1 gibt es tatsächlich doch ein Rezept (ups), welches ich irgendwann mal auf Chefkoch gefunden habe und seit dem bereits zwei oder drei Mal gemacht habe. Jedoch backe ich fast genau so wie ich koche und das bedeutet, dass ich mich nie zu hundert Prozent an das Rezept halte. Beim backen sieht es so aus, dass ich die Mengen, die rein kommt, bei mir spontan geändert wird. Ich schreibe euch mal das Grundrezept auf und in Klammern dahinter wie viel ich in etwa reingemacht hab.

Zutaten:
210g Butter (250g)
210g Schokolade (300g)
7 Eier
270g Zucker (300g)
120g Mehl (150g)
40g Kakaopulver (war nicht im Messbecher)

Zunächst werden Butter und Schokolade geschmolzen. Laut Rezept soll man das über Wasserdamp tun, aber ich hab einfach in einem großen Topf Wasser gefüllt und einen zweiten etwas kleineren reingestellt, wo dann die Schokolade geschmolzen wurde. Während dessen schmolz ich die Butter in der Mikrowelle und kippte diese dann zu der Schokolade.
Ist beides geschmolzen, werden Butter, Schokolade, Zucker und Eier in eine Schüssel gegeben und ordentlich verrührt. Anschließend kommen erst Mehl und Kakaopulver dazu. Ich habe bisher das Kakaopulver nicht abgemessen, sondern einfach direkt von der Verpackung in die Schüssel getan und kann daher nicht sagen wie viel ich so im Schnitt nutze.

Sobald alles zu einem glatten Teig verrührt ist, kommt es nur noch in eine Kuchen Form und ab für 25-30 Minuten bei 200°C in den Ofen.

Ich für meinen Teil habe den Kuchen dann noch kurz draußen abkühlen lassen, bevor ich ihn dann über Nacht im Kühlschrank gelagert hab.

Schritt 2: Ziehen wir dem Schokoladenkuchen mal was an

Am nächsten Tag ging es dann daran die weiße Schokolade (400g) zu schmelzen. Das tat ich auf die selbe Art, wie schon die Vollmilch Schokolade den Tag davor und damit könnt ihr auch mal sehen wie das ganze genau bei mir aussieht.
Nach dem diese endgültig geschmolzen war und der Kochlöffel ausgiebig abgeleckt wurde (sooo lecker), goß ich das ganze dann über den nackten Schokoladenkuchen.

JA ich weiß durchaus, dass das nicht perfekt aussieht und schon gar nicht so als sei das gleichmäßig, aber … das ist heute mein aller erster Versuch sowas zu machen und auch den nächsten und letzten Schritt habe ich noch nie gemacht (als Vorwarung). Aber egal.. weiße Schokolade rüber, mit einem Pinsel versucht das ganze halbwegs gleichmäßig zu machen – vor allem an den Seiten – und fertig war dieser Schritt. Nun muss das ganze nur noch abkühlen / fest werden, bevor es an den letzten Schritt gehen kann.

Schritt 3: ES LEBT

Nach ner Stunde abkühlen, kam der für mich schwerste Part, da ich noch nie einen Kuchen verziert hatte und vor allem .. wenn man keine passenden Materialien dafür hat, macht es das ganze noch mal lustiger .. eh schwieriger. Ich nahm einfach nen Löffel, aber ZU ERST schmolz ich eine Tafel 200g Zartbitter Schokolade. Solltet ihr das auch in kleineren Mengen bekommen, nehmt die kleinerer Version, da ich jetzt noch Zartbitter Schokolade übrig habe und die nicht mal esse.

Mit einem Löffel und nem Picker bewaffnet malte ich also ein Gesicht auf den Kuchen und ich weiß nicht ob ich es gestehen will, aber das sollte Jack Skellington aus Nightmare before Christmas werden *hust*

 

Und.. schmeckt es?

Du stehst auf Schokolade? Hast kein Problem damit an einem Zuckerschock zu sterben? Dann ist das genau der richtige Kuchen für dich.

Im Ernst der Kuchen ist wirklich sau lecker und ich LIEBE die cremige Konsistent des Schokoladenkuchens, die er in der Mitte noch hat. Lässt man ihn länger drinnen, wird er fest. ABER wir beide – der Freund und ich – konnten genau ein Stück nur essen und befanden es beide als zu viel Zucker. Es ist ja auch sau viel Zucker drinnen. Es ist also eine richtige Zucker- und Kalorienbombe.

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4 thoughts on “Halloween-Schokoladen-Kuchen”

  1. Franzi backt o_o Irgendwie war mir nie so bewusst, dass du gerne backst (falls du es denn tst ;)). Der Kuchen sieht jedenfalls total gut aus und Jack Skellington habe ich sofort erkannt (auch wenn ich den Film noch nie geschaut habe, ups).
    Was Halloween an sich betrifft: Mich hat es bisher nur wegen den Partys interessiert. Mittlerweile ist es mir aber völlig schnuppe. Aber ich mag die Herkunft dieser Tradition (fand ich übrigens super, dass du eingangs davon geschrieben hast). Also genau das Gegenteil von dir.
    Zumindest habe ich mir für morgen vorgenommen, mir abends Nightmare before Christmas anzusehen, weil ich den neulich bei Amazon Prime entdeckt habe und dein Kuchen mich daran nun wieder erinnert hat. ^^
    Was für Filme wirst du ansehen?

    Genieß deinen Halloween-Filme-Abend morgen!
    Hab dich lieb!

    Gefällt 1 Person

    1. Ja schockierend oder? Ehrlich gesagt habe ich das mit dem backen zwar schon gerne gemacht, aber das waren fertig Backmischungen. Erst jetzt lerne ich das mir „richtiges“ backen (und kochen) sogar richtig viel Spaß macht. Es hat mich irgendwie gepackt testen und ausprobieren zu wollen ^o^ Wenn du hier bist, gibt es eventuell auch noch mal einen Kuchen. Dieses Mal was mit Beeren x’D

      Bin gespannt wie du den Film finden wirst ❤ selber weiß ich noch nicht was wir heute gucken. Stöbere nachher einfach wieder bei Amazon Prime rum ^O^

      Gefällt mir

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