Veröffentlicht in Kämpfe!, Gefühle, Gedanken

Verloren auf dem Meer des Lebens

Ich habe die große Luxusjacht in einem (Rettungs)Boot verlassen und schwimme nun auf dem offenem Meer. Das Meer wechselt stetig von ruhigem Gewässer zu einem Sturm, der das Boot zu kentern droht. Nur mit Müh und Not kann ich mich über Wasser im Boot halten.

Mein Leben ist chaotisch wie das Meer. Mal ist es sonnig und das Meer liegt ruhig vor einem und im nächsten Moment türmen sich die Wolken vor der Sonne und das Meer verwandelt sich in einen laut brausenden Tod, der dich unter Wasser zu ziehen droht.

Das klingt vielleicht ein wenig drastisch, aber ich glaube auch, dass dieses Gefühl jeder von uns schon ein Mal hatte. Seit meinem Auszug von zu Hause letztes Jahr habe ich das Gefühl mit meinem kleinem Rettungsboot von einem Sturm in den nächsten zu segeln. Zwischendurch gibt es Pausen, in denen das Meer ruhig ist und ich mich glücklich umsehen kann, um die Schönheit um mich herum zu bestaunen. Jedoch ist die nächste Gewitterwolke stets im Blickfeld. Als ich nach Köln kam war es zunächst „nur“ das große Vermissen nach Familie, den Katzen, meinen Freunden und den alten Kollegen. Mit der Zeit und dank der Hilfe vom Freund verschwand die Gewitterwolke „vermissen“ langsam und es kam ne Zeitlang ruhiges Gewässer bis die Probleme auf Arbeit und daraus resultierend die Probleme mit meiner Gesundheit und der Psyche aufkamen. Mit der Kündigung bei Fitness First, ging zwar die Gewitterwolke „Arbeit“, aber dieses Mal kam ohne größere Pause gleich das nächste Unwetter „Arbeitslosigkeit“. Das Unwetter hielt gute drei Monate an bis es sich langsam aufzulösen schien. Das schien benutze ich bewusst, da ein kleine, aber starke Gewitterwolke aus der großen übrig blieb und zwar die Schulden, die ich durch die Arbeitslosigkeit aufgebaut habe und die mich nun fast zum kentern bringen.
Mein Boot ist am schaukeln. Immer halb auf der Seite mit der Gewitterwolke schwimmend und halb auf ruhigem Gewässer. Diese Ungleichheit führt dazu das ich keinen Rhythmus bekomme und nur krampfhaft versuchen kann im Boot zu bleiben. Meine Schulden sind die Hagelkörner im Sturm, die Löcher in mein kleines Holzboot hauen, aber in der Ferne kann ich eine wolkenlose Insel sehen und ich weiß, dass ich nur lange genug durchhalten muss, um diese Insel zu erreichen. Als Sicheheit, falls das Boot doch untergeht, habe ich einen Rettungsring umgebunden. Mein Freund und meine Eltern sind für mich da, wenn ich frage, aber das Fragen nach Hilfe fiel mir noch nie leicht.

Ich muss nun planen. Mein Leben ordnen und alles gut überlegen. Mein Leben ist eigentlich stets bestehend aus einer chaotischen Ordnung. Nun jedoch muss ich mit der Hilfe des Freundes wirklich Ordnung rein bringen und hätte ich ihn nicht, hätte ich den Kampf gegen das tosende Meer vermutlich schon aufgegeben und wäre untergegangen.

Ich bin ein Vogel. Gefallen aus dem schützenden Netz.

Nun lerne ich die harte Realität von Vermissen, Mobbing, Schulden und Verzweiflung wie man alles meistern kann, aber ich bin nicht allein. Ich muss zwar alleine fliegen. Ich sitze alleine in meinem Boot auf dem Meer des Lebens, aber ich bin nicht ohne Hilfe, die mir Wege zeigen kann über Wasser zu bleiben.

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Veröffentlicht in Rückblick

Monatsrückblick September’17

Der Monat September wird präsentiert von einem verschlafenen, kuschligen Kater namens Barney und sagt eigentlich so gut wie alles aus über diesen Monat. Es ist kalt, windig und regnerisch und am liebsten möchten man den ganzen Tag unter der Decke liegen und nichts machen außer Filme gucken. Tatsächlich haben wir diesen Monat auch wieder mehr Filme gesehen und man merkt schon, dass ich diesen Monat vor allem auch wieder mehr Filme zusammen mit dem Freund gesehen hab, aber das werdet ihr ja gleich auch noch sehen.

Der September war der letzte entspannte Monat für mich, vermutlich, aber bevor ich ne Prognose für Oktober mache, zeige ich euch doch erst mal wie mein September war!

Arbeit

Dadurch das ich nur einen 450€ Job habe, war das zweite Wochenende (9. & 10.9.) mein letztes im Vapiano am Dom und erst zum letzten Wochenende (30.09. & 01.10.) hatte ich meine ersten Arbeitstage im neuem Vapiano am Schokoladenmuseum. Gut okay eigentlich hätte ich schon zum Wochenende davor anfangen sollen zu arbeiten, aber das Ordnungsamt schien irgendein Problem zu haben, genaueres erfuhren wir nicht, und so wurde die Eröffnung des Restaurants vom 21.9. auf den 30.9. verschoben bzw. musste verschoben werden, da es keine Genehmigung zum Eröffnen gab. Bis zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht mal, dass das Ordnungsamt sowas genehmigen muss. Aber okay… lassen wir das an der Stelle.

Solltet ihr also mal in Köln sein, MÜSST ihr unbedingt zum Schokoladenmuseum laufen, um dort dann im Vapiano zu essen. Dort ist nicht nur mein festes Restaurant und ihr könntet mir übern Weg laufen, nein, es ist sogar richtig schick eingerichtet. Als ich vor der Eröffnung ne kleine Führung dort hatte, war ich beeindruckt und ich freue mich auf die nächsten Erfahrungen dort im Restaurant. Ein Herz im Cappucino bekomme ich zwar immer noch nicht richtig hin, außer man hat viel Fantasie und sieht nicht gerade einen Hintern darin, aber den Milchschaum bekomme ich meistens recht gut hin. Nur mit dem Latte Macciato bin ich noch nicht zufrieden.

Der September ist jetzt mein letzter Monat als 450€ Kraft gewesen, da ich im Laufe des Monats meinen Vertrag auf einen Werkstudenten Vertrag mit 20 Stunden die Woche / 80 Stunden im Monat aufgestockt habe. Was man nicht alles macht, um Geld zu bekommen, aber gut. Die Arbeit ist nicht schlecht und Fußläufig von der Uni und mir zu Hause zu erreichen.

Studium

Wie bereits letzte Woche berichtet hatte ich vom 25. bis zum 27. meine Einführungstage fürs Studium und am 28. wurden dann alle Kurse gewählt. Ich habe dann jetzt also einen Stundenplan und kann nun im Oktober durchstarten. Außerdem habe ich am 26. einfach Mal an einem Einstufungstest für Englisch teilgenommen, da meine Uni kostenlose Sprachkurse anbietet und ich überlege an einem Englisch Kurs teilzunehmen. Je nach dem welche Stufe ich habe und zu welchen Zeiten der Kurs stattfindet, aber das finde ich erst Anfang Oktober heraus und kommt also hier im Rückblick nicht mehr vor.

gesehen

Wie bereits erwähnt war der September uns kleiner Film Monat. Während ich „Percy Jackson: Diebe im Olymp“ noch allein (erneut) sag, sah ich alle anderen Filme zusammen mit dem Freund. Zu „Percy Jackson“ sei noch gesagt, dass ich im Gegensatz zu scheinbar recht vielen, die die Bücher kennen und auch so, den Film immer wieder gerne gucke. Auch wenn ich erst jetzt beim gucken bemerkt habe, dass die Effekte echt nicht mehr so besonders gut sind. Wenn man da drüber weg sehen kann, mag ich den Film eben so sehr wie das dazugehörige Buch von Rick Riordan. Kurz gefasst geht es um Percy Jackson, ein Sohn von Poseidon, also einem Halbgott, der von Zeus beschuldigt wird dessen Herrscherblitz geklaut zu haben. Damit es zu keinem Krieg zwischen Poseidon und Zeus kommt, müssen Percy und seine Freunde (Annabeth, Tochter der Athene, und Grover, ein Satyr) den Herrscherblitz zu Zeus bringen und zusätzlich noch Hades überzeugen Percys Mutter frei zu lassen.

Nach diesem kleinem Ausflug in die Fantasy / Götter Welt ging es ab in die Hölle. Wir sahen uns verschiedene Horror Filme an.
Den Anfang machte „Don’t knock twice„. Ein Film der laut Trailer sehr viel versprechend ausgesehen hatte und einfach eine große Enttäuschung war. Es fühlte sich an als hätte man zwei verschiedene Drehbücher gehabt und weil man sich nicht entscheiden konnte, warf man einfach beide zusammen. Es ist weder gruslig noch logisch und selbst wenn am Ende alles aufgelöst wird, hatten wir zumindest immer noch Fragen, die das Internet auch nicht klären konnten. Definitiv keine Film Empfehlung. Eigentlich haben wir nur einen Film gefunden, der tatsächlich gut war, aber die restlichen Horror Filme kann man irgendwie schon gucken.
Zum Beispiel der nächste Film „Unknown User„, der keinesfalls gut ist, aber das typische Unfall Prinzip hat. Du willst nicht hingucken, kannst aber auch nicht weggucken. Der Film eignet sich also perfekt, um ihn mit dem Partner oder mit Freunden und eventuell Alkohol zu gucken und sich drüber lustig zu machen. Er ist nicht gruslig, man kann es meistens vorhersehen wer als nächstes stirbt und die siehst die ganze Zeit nur den Desktop der Hauptperson, die mit ihren Freunden skypt, aber worum geht es jetzt? Am Anfang erfährt man das es ein junges Mädchen sich selbst umgebracht hat, weil sie wegen eines Videos im Netz gemobbt wurde. Die Freundes Gruppe, denen wir beim skypen zusehen, sind die ehemaligen „Freunde“ der Toten, die alle mit in dem Mobbing Video drin hängen und alle auch untereinander Geheimnisse haben. Geheimnisse und Intrigen, die von einem Unbekannten User aufgedeckt werden und sich schnell als der Geist von der Toten herausstellt, die sich rächen will.
Der nächste Film „Demonic: Haus des Horrors“ ist schon besser, aber auch hier gibt es kleine Sachen, die meiner Meinung nach nicht so ganz logisch erklärt wurden. Man kann sich den Film aber durch aus ansehen, denn auch wenn er nicht besonders gruslig ist, hat die Thematik schon was. In der Vergangenheit hat es einen Massenmord in einem Haus gegeben und es gab nur eine einzige Überlebende. Die Überlebende war die Mutter von Jon, der nach dessen Tot jede Nacht Alpträume von ihr in diesem Haus hat. Seine Freundin gehört zu einer Gruppe von „Geisterjägern“, die sich eh schon für das Haus interessieren, da sich nach Gerüchten die Massenmorde rund um Dämonen drehte. Mit ihrem Verbindungsmann Jon machen sich die Jugendliche auf dem Weg zu dem Haus und wollen auf Kamera die Geister festhalten, die sie im Haus vermuten und rufen diese an. Was dann passiert erwarten sie nicht und einer von ihnen wird von etwas befallen, das ihn zwingt alle zu töten, die an dem Ritual teilgenommen haben, damit es frei ist. Der Film schafft es irgendwo schon dir eine Geschichte zu erzählen, die am Ende dann doch gänzlich anders ist, aber bei der Erklärung kommt der part, wo trotzdem noch einiges unklar ist, aber.. bildet euch am besten selbst eine Meinung. Im Gegensatz zu dem ersten erwähnten Horror Film sage ich hier nicht, dass man sich den Film gar nicht geben sollte.
Conjuring“ ist DER Horro Filme, den ich tatsächlich nicht nur als gut empfand, auch wenn er viele Klischees aufgreift, sondern auch ein Film von dem ich guten Gewissens sagen kann, dass man sich den Film angucken kann / soll. Es geht um eine Familie, die in ein Haus einzieht, das von einer „Hexe“ verflucht wurde und sich an die Familie heftet. Da die Familie von diesem Geist terrorisiert wird, bitten sie die Experten Ed und Lorrraine Warren um Hilfe, die sich mit Geister Austreibungen und Exorzismus auskennen. Einen Horror Film zu finden, den man als super betiteln kann, ist irgendwie erstaunlich schwer, aber „Conjuring“ gehört definitiv zu den guten.
Als letzten Horror Film sahen wir „the Ring 2„. Wir erwarteten nach dem ersten Teil nichts, aber da ich die Filme noch nie gesehen hab, wollte ich bzw eigentlich wollten wir den zweiten Teil noch sehen. Bei mir, weil ich sie einfach mal gesehen haben wollte und beim Freund machte es die Tatsache das Simon Baker mitspielte. Ich glaube den Inhalt kann ich mir ersparen, aber naja .. ich weiß nicht was ich sagen soll. Er ist nicht gut, aber auch nicht so grausam wie „Don’t knock twice„. Kann man sich angucken, muss man aber nicht.

Die letzten zwei Filme für diesen Monat waren „Escape Plan“ und „Hannibal Rising„.  Den letzteren wollte ich gucken, weil auch die Hannibal Filme wie Ring an mir vorbei gingen. Ich kenne die Titel und in etwa den Inhalt, aber mich trieb nie irgendwas dazu sie zu gucken. Nach der Serie Hannibal wollten wir uns aber schon länger mal chronologisch die Hannibal Filme geben und fingen mit „Hannibal Rising“ an und.. es war ein Fehler. Der Film war eine große Enttäuschung. Im Grunde geht es um die Vorgeschichte von Hannibal. So zumindest in der Theorie und auch wenn die Praxis zeigt was Hannibal in seiner Kindheit und Jugend (?) erleben musste, zeigt der Film so null warum er angefangen hat Menschen zu töten und zu essen. Bis zum dem Punkt, wo er seinen ersten Menschen tötet, ist das noch nachvollziehbar, aber als er dann von seinem ersten Mord etwas isst, wird es nicht mehr nachvollziehbar. Die Erklärung das bei Fischen die backen am leckersten sind und er deswegen, die von einem Mensch isst, kann man nicht gerade als logisch betrachten.
Escape Plan“ dagegen war von allen Filmen mein liebster. Einfach nur weil man mich immer mit Action Filmen bekommen kann und hier hat man nicht nur Action, gepaart mit etwas Humor sondern auch Silvester Stallone, sowie Arni. Ich mag die beiden und gucke mir gerne Filme *hust* Action Filme mit ihnen an. Ray gespielt von Silvester ist ein Ausbruchsexperte, der für Geld testet ob ein Gefängnis sicher ist. Sein nächstes Ziel stellt sich jedoch als Falle heraus und er ist in einem Gefängnis gefangen, der perfekt nach seinem Handbuch für sichere Gefängnisse gebaut wurde. Dort trifft er auf Rottmayer (Arni) und beide müssen zusammen versuchen aus diesem Hochsicherheitsgefängnis zu fliehen, denn wie der deutsche Titel es schon als Untertitel sagt „Flieh oder Stirb!“

Außerdem haben wir die Criminal Serien „Criminal Minds“ und „Navy CIS: LA“ angefangen und sind bei beiden fast mit der ersten Staffel durch.

gezockt

Kein Monat ohne „Stardew Valley“ ❤
Viel gespielt habe ich aber im Vergleich zu dem Monat davor nicht (sind gerade mal so 10 Stunden dazu gekommen), aber das liegt zum einem daran, dass ich eher „Sid Meier’s Civilization V“ gespielt hab und zum anderem daran, dass wir gar nicht so oft gespielt haben.
Außerdem habe ich „Shadow of Mordor“ von vorne angefangen, weil ich so komplett aus dem Spiel raus war und mich an so gut wie nichts mehr erinnert konnte. Da ich aber auch eh nicht besonders weit gewesen war, machte das auch nichts aus. Ich will das Spiel aber noch unbedingt weiter spielen, da es echt gut ist. Das Spiel hat zwar definitiv zu viel aus anderen Spielen eingebaut, weswegen man sich schon teilweise erschlagen fühlt, ABER es hat ein sehr ähnliches Kampfsystem wie die Batman Spiele und das habe ich ja immer sehr geliebt. Also ergo liebe ich die Kämpfe in „Shadow of Mordor“ auch sehr.

gelesen

PARTY ich kann sagen, dass ich ein Buch zu Ende gelesen habe!
Es ist schon traurig, dass ich mittlerweile so wenig lese, dass es immer Monate dauert bis ich ein Buch fertig habe.
Im September nahm ich mir ENDLICH mal das zweite Buch der Magnus Chase Reihe zur Hand „Magnus Chase: Der Hammer des Thor“ und weil es mich eben so wie das erste Band und auch die Percy Jackson Reihe so sehr fesselte, hatte ich es innerhalb von zwei Tagen lesen durch.
Wieso geht das nicht immer so? Ansonsten habe ich den Monat über kein Buch in die Hand genommen.. außer für ne Sekunde als mein Freund mir aus meiner „nicht gelesen“ Liste das nächste Buch auswählte. Ich hoffe aber das sich das im Oktober ändern wird. Früher hab ich gerade in den Pausen in der Schule am meisten gelesen. Wer weiß also ob ich das im Studium ebenfalls einführen kann. Mal sehen wie der Bericht vom nächsten Monat aussehen wird.

Kreatives Leben

Playliste des Monats

 

 

Was kommt im Oktober?

Im Oktober fängt nun tatsächlich mein Studium an. Genau so wie ich ja ab Oktober nun nicht mehr 50 Stunden im Monat arbeite sondern 80 Stunden.
Es wird also sehr interessant für mich wie ich Arbeit und Studium koordinieren kann und ich werde versuchen trotzdem jeden Sonntag zu bloggen. Ich denke ein Mal die Woche zu bloggen sollte trotzdem drinnen sein und vielleicht schaffe ich es ja auch mal ab und zu ein paar Beiträge vorzuschreiben. Ich brauche nur jede Menge Ideen. Solltet ihr euch also etwas wünschen oder Ideen haben, dürft ihr diese gerne in den Kommentaren da lassen.